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 18. August 2006

Der Tag begann für mich, meinen Mann und meine Trauzeugin um 6.00 morgens. Wir haben uns in Ruhe fertig gemacht und noch etwas gefrühstückt, ich hab mir auch mit Mühe ein trockenes Toastbrot runtergewürgt , damit ich später keine Kreislaufprobleme bekomme.
Um 7.40 hat mich meine Trauzeugin zum Frisör gefahren , mein Termin war um 8.00 Uhr und wir waren 10 Minuten zu früh da, also saß ich mit meiner Trauzeugin noch in den Frisörstühlen und meine Aufregung steigerte sich von Minute zu Minute weil mir auf einmal klar wurde „ Heute ist dein Tag, solange hast du auf ihn gewartet und morgen ist schon alles vorbei“ , dann kam die Friseurin und meine Trauzeugin fuhr wieder zu uns nach Hause um sich fertig zu machen.

Jetzt begann die Verwandlung von der unscheinbaren Eva in eine Prinzessin, ich war wirklich die Attraktion in dem Friseursalon, und eine Frau die neben mir saß war ganz traurig dass sie das Endergebnis nicht mehr sehen konnte, ich kam mir zwischenzeitlich aber doch etwas komisch vor, weil ich ja noch nicht geschminkt war und die prächtige Frisur die da auf meinem Kopf entstand so gar nicht zu dem blassen Gesicht passte, der Eindruck verschwand dann aber als ich fertig geschminkt war, da hab ich mich richtig als Braut gefühlt.

Um 10.30 bin ich dann mit dem Taxi nach Hause gefahren , wo meine Trauzeugin schon mit perfektem 60er Jahre Outfit auf mich wartete. Kurz darauf kam auch meine Mutter und wir haben mir mein Kleid , Schmuck etc. angezogen, als ich mich dann im Spiegel gesehen habe waren jede Zweifel an meiner Kleider und Frisurenauswahl verflogen , viel Schlimmer war dass ich noch ½ Stunde auf meinen Mann und meinen Vater warten musste , die beiden wollten uns um 11.45 abholen, und ich war doch so aufgeregt und wollte endlich dass es losgeht.

In der Zwischenzeit wartete wohl mein Mann schon mit unserem Chauffeur und dem Pärchen die unseren Sektempfang gemacht haben darauf mich abholen zu können den sie waren auch total früh fertig geworden mit dem Schmücken des Brautautos. Während der ganzen Zeit hat es wohl immer wieder richtig getröpfelt und alle hatten Angst das wir unseren Sektempfang , in ein nahegelegenes Cafe verlegen müssten.

Dann kam mein Papa in unsere Wohnung und war ganz begeistert von seiner Tochter als Braut, er führte mich dann den Flur und die Treppe runter nach draußen zu meinem ( fast) Mann der einfach ganz toll in seinem Anzug aussah ( ich kannte sein Outfit vorher nicht ) in der Hand hielt er meinen wunderschönen Brautstrauß, nach dem der Fotograf noch ein Foto von mir und meinem Vater gemacht hat duften wir uns dann auch endlich begrüßen, und dann sind wir den kurzen 3 minütigen Weg zum Standesamt gelaufen.



Ab dem Zeitpunkt als ich das Haus verlassen habe bis um 21 Uhr Abends, hatten wir übriegens nur noch Sonne, Sonne, Sonne... was mal wieder beweist das man auf die Wettervorhersage nichts geben kann.
Vor dem Standesamt wartete diejenigen meiner Familie die wir dazu eingeladen hatten, ich habe sehr viele Komplimente bekommen wie toll ich doch aussehen würde und alle sahen sehr gerührt aus.
Die einzigen die fehlten waren wie erwartet die Eltern des Bräutigams die ja unbedingt erst morgens von Bremen an den Niederrhein fahren wollten, und wir hatten schon befürchtet das sie im Stau stehen werden, was sich ja zu bewahrheiten schien. Wir sind dann nach oben vor das Trauzimmer gegangen, es war gerade noch eine Trauung zugange und der Anfang verschob sich um 15 Minuten, irgendwann kamen dann auch die Eltern des Bräutigams ganz abgehetzt die Treppe hoch und so haben sie dann doch nicht die Trauung verpasst, was aber wie gesagt nur daran lag dass diese später anfing als geplant.
Um 12.15 öffnete die Standesbeamtin dann die Flügeltüren und wir gingen mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft zu Bachs „ Air“ in den Saal.
Als wir uns gesetzt haben verlangte die Standesbeamtin die Personalausweise unserer Trauzeuginnen und mein Bräutigam guckt mich ganz entsetzt an und sagt „ Ich hab meinen Ausweis nicht dabei“ ich hab ihm dass nicht abgenommen und dachte er möchte mich auf den Arm nehmen, weil ich mir nicht vorstellen konnte dass er etwas so wichtiges vergisst, aber es war wirklich so, der Ausweis war im Vereinsheim im Rucksack, und das Vereinsheim ½ Stunde von uns entfernt Die Standesbeamtin bekam unsere Panik natürlich mit ( ich sah mich schon unverheiratet auf unserer Feier stehen ) und sagte nur „ Das Brautpaar ist persönlich bekannt, sie brauchen keinen Ausweis“ da ist mir ein sehr großer Stein vom Herz gefallen...

Dann begann eine wunderschöne Trauung, viele der Gäste sagten sie hätten noch nie eine so persönliche standesamtliche Trauung erlebt.
Wir hatten der Standesbeamtin vorher ½ DinA4 Seite über uns gegeben und sie hat daraus eine 15 Minuten lange, sehr persönliche Rede daraus geschrieben die mit unserem Trauspruch „ Hand in Hand ein Leben lang „ endete.
Daraufhin kam natürlich die berühmte Frage „ Wollen sie die hier Anwesende zu ihrer/ ihrem Frau/ Mann nehmen „ die wir mit „ ja, ich will“ beantwortet haben.
Der Ringtausch verlief auch ohne Zwischenfälle, den Kuss nach dem Ringtausch hätten wir aber vergessen, hätte uns die Standesbeamtin nicht noch daran erinnert.


Pünktlich als der Hochzeitmarsch begann war die Trauung zu Ende und das Gratulieren begann.
Danach sind wir aus dem Standesamt raus und konnten auf dem Platz davor unseren Sektempfang machen, auch während des Sektempfanges wurden wir immer wieder fotografiert, und haben Gratulationen von z.B. unseren Nachbarn entgegengenommen.


Angeblich haben auch ganz viele vorbeifahrende Autos gehupt aber davon habe ich nichts mitbekommen.
Nach einer ½ Stunde haben wir uns dann in unser Brautauto gesetzt, was wirklich klasse aussah, wir hatten es von einem Autohaus geliehen bekommen und wussten vorher nicht welches Modell und welche Farbe wir bekommen werden.
Dann begann unser Autokorso, leider hupte kaum einer, nur unser Fahrer immer wieder, ich weiß nicht warum sie hinter uns nicht mitgemacht haben L
Vor unserem Vereinsheim trennten sich dann unser Autokorso, wir fuhren weiter zu der Baumschule in der wir die Photos machen wollten und die anderen zu ihren Hotels.
Unser Photograf war ganz begeistert über die Fotolocation und bedauerte sehr dass er nicht in der Nähe wohnt. Am liebsten hätte er den ganzen Tag mit uns dort verbracht da es so viele schöne Photomotive gab. Aber nach 1 ½ Stunden lächeln taten uns unsere Gesichtsmuskeln doch ziemlich weh....



Um 15.30 sind wir dann an unserem Vereinsheim angekommen, ich hatte erwartet dass die meisten Gäste schon da wären da der Empfang eigentlich ab 15.00 Uhr war, aber es waren nur wenige Gäste da, viele kamen auf die letzte Minute und die Familie des Bräutigams sogar 20 Minuten zu spät, was ich nicht besonders toll fand, daher fing unser Kaffetrinken erst um 16.30 an.

Vorher hielten wir zusammen noch eine kleine witzige Rede und bedankten uns bei unseren fleißigen Helfern. Wir waren total aufgeregt aber angeblich hat man davon nichts gemerkt.

Die Hochzeitstorte war genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte, nämlich richtig schön klassisch kitschig, wir probierten ein Stück das mit Erdbeercreme gefüllt war, und das war sehr lecker auch die anderen Etagen gingen gut weg, am meisten wurde die Eierlikörfüllung gegessen, so dass ich die im Nachhinein als größte Etage genommen hätte.
Nach dem Kaffetrinken gingen alle Gäste nach draußen , tranken etwas und unterhielten sich gut, Matthias und ich gingen mal zu dieser mal zu jener Gruppe um uns mit den Gästen zu unterhalten.
Zwischendurch wurden dann noch Gruppenfotos mit uns und unseren Gästen gemacht.
Die Zeit verging sehr schnell und auf einmal stand schon der Partyservice vor der Tür und meine Eltern waren auch schon fleißig dabei unsere selbstgemachten Vorspeisen in den Saal zu tragen.



Kurz vor 20.00 Uhr haben wir dann unser Buffet eröffnet, vor der Hochzeit hatte ich ja immer groß getönt das ich alle Hauptspeisen probieren wollte, daraus wurde aber gar nichts den meinem Magen ging es alles andere als gut, so hab ich nur ein bisschen Mozarella gegessen, mehr ging beim besten Willen nicht, besonders leid tat es mir dabei um das ganze Dessertbuffet, das mein bester Freund für uns gezaubert hatte ( 10 verschiedene Desserts von Obstsalat, Mousse au chocholate bis Panna Cotta war alles dabei). Von den Gästen haben wir aber nur Lob über das Essen bekommen.
Nach dem Essen war mir dann leider so schlecht dass ich mich übergeben muss, das war nicht gerade der Höhepunkt der Feier für mich, aber danach ging es mir Gott sei Dank wieder sehr gut und es wurde Zeit für den Eröffnungstanz den wir zu Elton Johns „ Can you feel the love tonight“ tanzten.
Danach kam das einzige Spiel des Abends, wir mussten uns Schlüssel ertanzen um ein Geschenk von Matthias Bruder öffnen zu können. Mein Mann arbeite dabei wirklich in Rekordzeit alle Frauen durch, aber ich hatte das bessere Händchen und fand ganz schnell diejenigen mit den Schlüsseln.



Um 24.00 Uhr warf ich meinen Brautstrauss, den ausgerechnet ein Mädel fing, bei der wir schon spekulieren wann sie wohl ihren Freund heiratet, der war über den Fang aber nicht wirklich begeistert

Danach fing das tanzen richtig an der DJ spielte einige Kölner Karnevalslieder die alle Rheinländer auf die Tanzfläche strömen ließ, auch einige Polonaisen hatten wir dadurch (z.B bei : Die Karawane zieht weiter der Sultan hät durscht, tralalalala... ).

Leider gingen viele unserer Gäste schon kurz nach zwölf Uhr nur ein harter Kern hielt mit uns bis 02.30 Uhr durch, schade ich hätte gerne noch viel länger gefeiert. Nach dem wir alle Kerzen ausgemacht hatten sind mein Mann und ich dann zu Fuß noch 10 Minuten bis zum Hotel gelaufen, mein Vater machte dann noch Witze dass alle Leute die mich in dem weißen Kleid durch die Straße gehen sehen, bestimmt denken sie sehen einen Geist

Noch ein paar Bilder:





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